 |
 | oje an Cindy am 23.02.03 um 10:44 Uhr |
 |
 |
 |  |
 |
 |
Die Eltern der Kinder mit dem Nutella-Brot wurden zur Lehrerin bestellt und darauf hingewiesen, dass es sehr unsozilalistisch sei, so öffentlich mit Westkontakten zu prahlen - ob man vielleicht ausreisen wolle? Ob die man meine, man sei was besseres? - Mehr als ständige Beobachtung und Kontrolle war nicht, aber es war lästig.
Leute, die einen Ausreiseantrag stellten, waren von stund an unerwünschte Personen, wurden aus ihrem Kollektiv entfernt und fortan ständig beobachtet. War der Tag der Ausreise gekommen, erfuhren diese Leute das z. B. morgens um 8.00 und mussten bis um 10.30 im Zug in den Goldenen Westen sitzen mit soviel Gepäck, wie sie tragen konnten...
Die Lehrerin konnte nicht glauben, dass der Staat (an den Sie übrigens fest glaubte) etwas gegen ihre Beziehung haben könnte. Sie hat versucht den antifaschistischen Schutzwall in Berlin zu überwinden (es ist ihr nicht gelungen). - Übrigens eine Geschichte aus den 70ern. Danach kam sowas wohl nicht mehr vor.
Liebe Grüße an Cindy |
 |
 |
 |
|
|
 |